Familiaren des Deutschen Ordens
Das seit 1965 vom Apostolischen Stuhl approbierte
Institut der Familiaren ist dem Orden der Brüder vom Deutschen
Haus Sankt Mariens (Deutscher Orden) angegliedert. Es wurde nach
dem Vorbild der in den mittelalterlichen Ordensregeln genannten
„familiares“ errichtet. Die Familiaren, auch Marianer
genannt, sind dem Orden geistlicherweise verbunden, bilden im Sinne
des Kirchenrechtes eine öffentliche Vereinigung und unterstehen
der Autorität des Hochmeisters bzw. des Apostolischen Stuhles.
Ihm gehören Männer und Frauen weltlichen oder geistlichen
Standes an, die den Orden in seinen Werken und Anliegen unterstützen
und sich so um den Orden verdient machen. Sie unterstützen
den Orden aber auch im Gebet und haben Anteil an den Gebeten und
guten Werken der Brüder und Schwestern des Ordens, auch über
ihren Tod hinaus. Die Familiaren erhalten bei der Feier der Aufnahme
das Kreuz des Ordens und den Ordensmantel.

Kreuz der Familiaren
Ihr Selbstverständnis und ihr Wirken für den Orden wird
durch das „Statut der öffentlichen Vereinigung der Familiaren
des Deutschen Ordens Sankt Mariens in Jerusalem“ sowie den
„Durchführungsbestimmungen zum Apostolischen Statut der
Familiaren“ geregelt und gestaltet.
Das Institut der Familiaren gliedert sich in Balleien und (selbständige)
Komtureien, denen der Balleimeister bzw. der Komtur vorsteht.

65. Hochmeister
Abt Dr. Bruno Platter
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